Oct 21, 2018 Last Updated 1:50 PM, Oct 20, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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Der Wert der Geschichte in Bezug auf die Entwicklung kritischen Denkens von Lernenden in der Pflege — Pflegeedukation als Instrument zur Förderung der Entwicklung reflexiven Denkens
Karin Eder, MSc, BSc
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Die Betrachtung einer australischen Studie von M. McAllister, W. Madsen, J. Godden, J. Greenhill, R. Reed zur Curriculums-Entwicklung in Bezug auf die Wichtigkeit der Verankerung der Geschichte der Pflege in den Lehrplänen. Diese Forschungsstudie befasste sich über einen Zeitraum von acht Monaten mit dem Verständnis des Geschichtsunterrichts in australischen Pflegeschulen und hinterfragte die Notwendigkeit des Geschichtsunterrichts in der Pflegeausbildung im Zusammenhang mit der Entwicklung von Kompetenzen in kritischem Denken und des Verständnisses des Berufsbildes. Das Ziel war, evidenzbasiert nachzuweisen, dass der Unterricht in Pflegegeschichte eine Notwendigkeit ist für die Weiterentwicklung der Profession und ebenso aufzuzeigen, dass gute Pädagogik und Expertenwissen für den Unterricht in Pflegegeschichte zum optimalen Wissenstransfer unabdingbar sind.

Ausgabe 1-2018
Hilmar Conrad
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Rudolf Virchow skizzierte auf der Berliner Frauen-Vereins-Conferenz von 1869 seine Vorstellungen über die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege. Die Analyse des Redemanuskripts wurde mittels der „Stufen zur Quellenarbeit“ nach Rohlfes durchgeführt. Sie enthält einen Überblick über Virchow, die Frauen-Vereine, das historische Umfeld und die Situation der kirchlichen sowie englischen Krankenpflege um 1869. Zentrales Argument Virchows ist, dass sich die Krankenpflege innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft und nicht in kirchlichen Institutionen organisieren solle. Weiter argumentiert er, dass die Geschlechtertrennung der Pflegkräfte auf den Pflegestationen aufzuheben sei. Die Durchführung müsse staatlich organisiert sein und die Finanzierung genossenschaftlich getragen werden.

Ausgabe 2-2017
Dr. Bettina Blessing
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Seitjeher ist die Bettstätte für das Wohlbefinden des Kranken mitmaßgebend. Sie soll sowohl seiner Bequemlichkeit als auch der Förderung seiner Gesundheit dienen. Zugleich muss sie den Anforderungen der Pflege gerecht werden. 1832 wies z.B. der angesehene Arzt Johann Friedrich Dieffenbach (1792-1847) auf die zentrale Funktion des Bettes im Leben des Kranken hin: „Das Bette des Kranken ist seine Welt, in ihm lebt er, und weiter kommt er nicht. Es ist das erste und letzte im menschlichen Leben; der Neugeborene wird ins Bette gelegt, und der Sterbende verlässt ungern das Bette.“ Während es zur Geschichte des Betts als Schlafstätte bereits eine umfangreichere Forschungsliteratur gibt, wurde das Bett als Krankenlager bisher weitgehend unbeachtet gelassen.

Ausgabe 1-2017
Andreas Altorfer, PD Dr. phil., Museumsleiter
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Ausgabe 2-2016
Dr. Marion Schumann
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Der Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses für Schwangere ist seit dem Jahr 1972 in der Bundesrepublik eine Regelleistung der Krankenversicherung. Unter dem Begriff der „Psychologisierung“ der Geburtshilfe wurde damals anerkannt, dass Gebären und der Geburtsschmerz nicht nur durch medizinische klinische Mittel zu beeinflussen sind, sondern dass Schwangere und Gebärende selbst einen großen Einfluss auf die Geburt ausüben können. In Geburtsvorbereitungskursen wurden ihnen standardisierte Techniken vermittelt, die auf Selbstbestimmung und Selbstkontrolle über ihren Körper zielten, um die Wehenschmerzen zu lindern und die Effektivität des Gebärens zu steigern. Methoden einer möglichst schmerzarmen Geburt waren in den öffentlichen Medien Mitte der 1950er Jahre ein kontrovers diskutiertes Thema (vgl. Schumann, 2009, S. 129-168; dies. 2011, S. 38-50). Verschiedene Zeitschriften wie die damals auflagenstärkste Illustrierte „Constanze“ und auch „Der Spiegel“ berichteten über Möglichkeiten der Wehenschmerzlinderung un ...

Ausgabe 2-2015
hpsmedia GmbH
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Die Heiligen-Geist-Kirche mit Hospital in Wismar

Ausgabe 2-2015
Die westdeutsche „Freiwillige Krankenpflege“ im Kalten Krieg
Dr. Jochen Braselmann
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Die Planung einer „Freiwilligen Krankenpflege“ im Kalten Krieg ist bislang ein kaum beachteter Bereich der Pflegegeschichte. Während des Ersten und Zweiten Weltkrieges hatte sich diese Organisation, die hauptsächlich aus Krankenpflegekräften mit Kurzausbildungen bestand, bewährt. Bereits vor der Gründung der Bundeswehr wurden Gedanken zu einer neuen „Freiwilligen Krankenpflege“, die im Kriegsfalle den Sanitätsdienst der Bundeswehr und den Zivilschutz unterstützen sollte, aufgegriffen. Wesentlicher Teil dieser Vorhaben war die Ausbildung von Schwesternhelferinnen.

Ausgabe 2-2014
Anne Phieler
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Der Artikel beschäft igt sich mit der Pfl ege von Sterbenden in Altenpfl egeeinrichtungen. Der Focus der Arbeit liegt auf dem Umgang des Pfl egepersonals mit den Sterbenden. Da Altenpfl eger- Innen im Verhältnis zu anderen Berufsgruppen die meiste Zeit mit dem Sterbenden verbringen, kommt ihnen eine Schlüsselstellung in der Betreuung der Sterbenden zu.1 Analysiert wurde diese Th ematik in der Fachpresse für Altenpfl ege in Deutschland im Zeitraum zwischen 1976 bis 1992. Der Befund dokumentiert eine rege Diskussion zu Th emen wie Körperpfl ege, Medikation oder verbale und nonverbale Kommunikation. Aber auch Aspekte wie die Rechtslage oder die Systematik zur Begleitung Sterbender waren Gegenstand der Auseinandersetzung und entwickelten sich unterschiedlich. Andere Th emen wie das Sterben als Teil der schulischen Ausbildung wiederum fanden keine Berücksichtigung.

Ausgabe 2-2013
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Zusammenfassung Seit etwa den 1970er Jahren liegen Publikationen über Untersuchungen vor, die sich den psychischen Sp.tfolgen der NS-Zeit bei den nach 1945 Geborenen widmen. Dabei wurde verschiedenen Perspektiven Rechnung getragen: Den Nachkommen von T.tern (z. B. Bar-On, 1996), dem T.ter-Opfer-Dilemma (z. B. Bode, 2006) als auch den Nachkommen der Opfer (z. B. Ludewig- Kedmi u. a., 2002). Psychische Konfrontationen und Belastungen für einzelne Berufsgruppen, wie zum Beispiel innerhalb der Pflege- und Gesundheitsberufe, wurden bisher in diesem Zusammenhang noch nicht beachtet. Diese psychischen Nachwirkungen oder Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bedürfen jedoch gerade im Feld der (Alten-) Pflege besonderer Beachtung.

Ausgabe 1-2013