Dec 11, 2018 Last Updated 9:59 AM, Nov 26, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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Gabriela Hofstetter
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Obwohl der Beruf der Missionskrankenschwester durch verschiedenste Vorschriften des Missionskomitees eingeengt wurde, fanden die Krankenschwestern viele Möglichkeiten, sich selber zu entfalten. In Übersee zu leben und zu arbeiten, stellte für ledige Frauen die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches dar. Anfang des 20. Jahrhunderts liessen sie die gesellschaftlichen Schranken Europas hinter sich und führten in Asien oder Afrika ein weitgehend selbstbestimmtes und unabhängiges Leben. Als Missionskrankenschwester bekamen sie die Möglichkeit, ihre Neugier nach dem Unbekannten und Ungewöhnlichen im Ausland zu stillen. 

Ausgabe 1-2016
Motivation von Missionskrankenschwestern zu einem missionsärztlichen Einsatz und Bewährung dieser Motive an der Realität
Gabriela Hofstetter
0 eingereichte gutachten

Welches sind die ausschlaggebenden Punkte dafür, dass sich junge, unverheiratete Krankenschwestern Mitte 20. Jahrhundert bei der Basler Mission zu einem missionsärztlichen Einsatz meldeten? In Übersee arbeiteten die Frauen mit einfachsten medizinischen und krankenpflegerischen Mitteln unter schwierigen und zum Teil gefährlichen Bedingungen. Ihre aussereuropäischen Aufenthalte zogen sich über Jahre hinweg und trotz der Entbehrungen waren die Krankenschwestern zu weiteren Einsätzen bereit. Woher nahmen sie ihre Motivation, Überzeugung und Kraft, unter fremden Menschen und Kulturen zu arbeiten? In dieser Abhandlung soll mittels Oral History die aussersubjektive Arbeits- und Lebenswirklichkeit von protestantischen Missionskrankenschwestern in Asien und Afrika in einem bestimmten Zeitraum rekonstruiert und auf die Hauptmerkmale der Interviews hin analysiert werden, um Auskunft über die Motivationen zu erhalten.

Ausgabe 2-2014