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Katholische Krankenhauspflege an der Ruhr im langen 19. Jahrhundert

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Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte sich das Ruhrgebiet von einer landwirtschaftlich zu einer industriell geprägten Region. Die dadurch ausgelöste verstärkte Einwanderung verdeutlichte die mangelnde Gesundheitsversorgung in der Region. Da die Kommunen nicht in der Lage waren, ausreichend Krankenhäuser zu gründen, eröffneten katholische und protestantische Kirchengemeinden ihre eigenen Einrichtungen. Nach der Eröffnung der Anstalten wurde die Krankenpflege von Schwestern und Brüdern aus Kongregationen und Orden ausgeübt. Ihr Motiv für die unbezahlte Arbeit war die Selbstheilung der eigenen Person. Dieser Beweggrund konnte in der Zusammenarbeit mit der fortschrittlich eingestellten Ärzteschaft zu Auseinandersetzungen im Alltag führen.
Autor/in/nen
Dr. Arne Thomsen, 1 arne.thomsen@gmx.de Dr. Arne Thomsen ist freier Historiker und war zuletzt als Mitarbeiter im Projektverbund ?Geschichte caritativer Einrichtungen? am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Ruhr-Universität Bochum tätig,
Title
Catholic nursing at the Ruhr area hospitals during the German Empire
Abstract
In the middle of the 19th century the Ruhr area has started to develop from a rural landscape to an industrial region. Due to massive immigration into the district health service became more and more insufficient. However, municipal authorities had not th
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