Oct 22, 2018 Last Updated 1:50 PM, Oct 20, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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„Der Krankenpflege ein Gesicht geben.“ Einführung in die Pflegehistorische Biographieforschung
Dr. Hubert Kolling
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In den letzten 25 Jahren wurde in Deutschland eine Reihe von Arbeiten zur Geschichte der Krankenpflege veröffentlicht. Zugleich gibt es seit 1997 ein biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte, das inzwischen sechs Bände umfasst. Da aber immer noch viele wichtige, die Krankenpflege maßgeblich prägende Personen darin nicht erwähnt werden beziehungsweise bis heute unerforscht blieben, möchte der Beitrag Auszubildenden, Studierenden und Lehrerenden im Pflege- und Gesundheitsbereich eine Einführung in die pflegehistorische Biographieforschung geben und damit letztlich dazu beitragen, dass die Pflegegeschichte in diesem Bereich weitere Fortschritte macht. Nach Klärung der Frage, welche Personen im Rahmen der Pflegehistorischen Biographieforschung Beachtung finden sollten, werden Hinweise zum Aufbau der Biographien und ein Überblick über Recherchemöglichkeiten zur Ermittlung relevanter Primär- und Sekundärliteratur gegeben, ebenso wie auf möglicherweise vorhandene ungedruckte Unterlagen in Archiven. Zugleich wird ...

Katholische Krankenhauspflege an der Ruhr im langen 19. Jahrhundert
Dr. Arne Thomsen
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Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte sich das Ruhrgebiet von einer landwirtschaftlich zu einer industriell geprägten Region. Die dadurch ausgelöste verstärkte Einwanderung verdeutlichte die mangelnde Gesundheitsversorgung in der Region. Da die Kommunen nicht in der Lage waren, ausreichend Krankenhäuser zu gründen, eröffneten katholische und protestantische Kirchengemeinden ihre eigenen Einrichtungen. Nach der Eröffnung der Anstalten wurde die Krankenpflege von Schwestern und Brüdern aus Kongregationen und Orden ausgeübt. Ihr Motiv für die unbezahlte Arbeit war die Selbstheilung der eigenen Person. Dieser Beweggrund konnte in der Zusammenarbeit mit der fortschrittlich eingestellten Ärzteschaft zu Auseinandersetzungen im Alltag führen.

Konflikte beim Austritt von Diakonissen aus der Schwesternschaft
Dr. Annett Büttner
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Die Gründergeneration der Kaiserswerther Diakonissenanstalt stellte hohe charakterliche Anforderungen an die Mitglieder der Schwesternschaft. So diente die lange Probezeit nicht nur der fachlichen Ausbildung, sondern auch der Charakterformung zur Diakonisse und der Entlassung vermeintlich ungeeigneter Kandidatinnen. Ein Austritt nach der Einsegnung stellte dagegen einen Verrat an der „Diakonissensache“ dar. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelang es, die strengen Kaiserswerther Regeln auch zum Maßstab für die anderen, in der Kaiserswerther Generalkonferenz zusammengeschlossenen Mutterhäuser, zu machen. Dazu zählte beispielsweise ein Kontaktverbot der ausgetretenen zu den verbliebenen Schwestern. Heirat und die Versorgung kranker Familienangehöriger stellten mit Abstand die häufigsten Austrittsgründe dar, gefolgt vom Verlust der Berufsmotivation. Jeder Austritt aus der Schwesternschaft hinterließ eine empfindliche Lücke und die Mutterhausleitung unternahm zahlreiche Anstrengungen, es nicht dazu komme ...

Gesamtausgabe 1-2015

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