Dec 11, 2018 Last Updated 9:59 AM, Nov 26, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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Henrike Sappok-Laue
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Die katholischen pflegenden Frauenorden im Rheinland etablierten sich ab den 1830er Jahren zunehmend in der stationären Krankenpflege. Anders als das sonst tätige Wartepersonal leisteten die Ordensschwestern eine qualitativ hochwertige und zuverlässige Arbeit in Pflege und Hauswirtschaft und z. T. auch in der Gesamtleitung der Häuser. Mit zunehmender Verwissenschaftlichung und Professionalisierung der Medizin genügte die Ordenspflege den Ansprüchen der Ärzte jedoch nicht mehr. Auf entsprechende Kritik in der „Ärztliche[n] Denkschrift […] vom 1. Februar 1904“ wurde innerhalb der katholischen Kirche im Erzbistum Köln unterschiedlich reagiert. Vor allem die Frage nach der Wochenbettpflege offenbart konträre Standpunkte. Anhand von z. T. bislang unerforschten Quellen werden die verschiedenen innerkirchlichen Positionen ausgeleuchtet.

Elisabeth Seidl, Ilsemarie Walter
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In der deutschen Krankenpflege war das sogenannte “Mutterhaussystem” in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts auch in weltlichen Institutionen weit verbreitet. Sowohl das Rote Kreuz als auch andere Einrichtungen hatten es in Deutschland eingeführt. In Österreich hingegen existierten nur sehr wenige Institutionen, die nach diesem Modell eingerichtet waren. Im vorliegenden Beitrag werden drei Wiener Schwesternschaften, auf die dies zutrifft, auf diesen Aspekt hin untersucht. Dabei wird der große Einfluss deutlich, den unterschiedliche Rahmenbedingungen auf die Realisierung des Mutterhausmodells hatten. Unter günstigen Bedingungen konnte es sich, wie das Beispiel des Rudolfinerhauses zeigt, auch in Österreich mehr als 80 Jahre halten.

Wolf-Dieter Barz
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Seit prähistorischen Zeiten schreibt Malta Medizingeschichte; von 1530-1798 vor besonderem Hintergrund: Malta wurde unter der Herrschaft des Malteserordens zum Staat eines Kreuzritter- und Hospitalordens. Die Krankenpflege bekam hervorgehobene Bedeutung. Neben den karitativen Einrichtungen des Ordens gab es weitere Krankenhäuser wie das Hospital Santo Spirito unter der lokalen Verwaltung in der alten Inselhauptstadt Mdina. Als Landesherr ließ der Ordensgroßmeister Rohan 1795 für dieses Hospital die Stabilimenti dello Spedale aufstellen, die auch ein Dienstreglement für die Pflegekräfte enthielten. Pflegeanweisungen, solchermaßen gebündelt, sollen das erste umfassendere Pflegereglement auf Malta gewesen sein. Wegen dieser Bedeutung sei es hier als Primärquelle in Übersetzung ediert und in maltesischen wie auch gesamteuropäischen Rahmen gestellt. Als Kontrapunkt steht ihr ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis eines vielbeachteten zeitgenössische ...

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