Dec 13, 2018 Last Updated 9:59 AM, Nov 26, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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Dr. Kristina Matron
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In diesem praktischen Beispiel für eine Quellenanalyse soll anhand einer Quelle aus einer Zeitschrift für Diakonissen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezeigt werden, wie Lehrende und Studierende im Bereich der Pflegegeschichte Erkenntnisse gewinnen können. Vorgestellt werden die sogenannten „W-Fragen“, die helfen, eine Quelle zu charakterisieren, zu analysieren und in einen historischen Kontext einzuordnen. Dieser historische Kontext erklärt sich meist nicht aus der Quelle allein.

Elfa Beate Spitzenberger
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Der vorliegende Beitrag ist eine stark gekürzte Fassung meines unter diesem Titel publizierten Aufsatzes in: Oberösterreich 1918 – 1938. Bd. IV., Hrsg. Oberösterreichisches Landesarchiv, Linz 2016, S. 207 bis 259. Der Forschungsinhalt bezieht sich auf den Kinder- und Jugendschutz in Oberösterreich. Dieser nahm in den letzten Jahrzehnten der Donaumonarchie seinen Anfang, und wurde in der Zeit zwischen den Weltkriegen weiterentwickelt, namentlich durch Schaffung von entsprechenden Einrichtungen im Lande. Vor allem dargestellt werden im vorliegenden Beitrag jene Institutionen und Anstalten, die sich den Kindern und Jugendlichen widmeten, sowohl in Gestalt präventiver Maßnahmen und konkreter Fürsorgetätigkeit, als auch durch den Ausbau des Kinder- und Jugendschutzes in Gesetzgebung und Praxis.

Monja Schünemann
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Anfang des 20. Jahrhunderts spaltete sich die Krankenpflege in Deutschland in zwei diametral gegenüberstehende Lager: die weltliche und die geistliche Krankenpflege. Die katholischen Mutterhäuser hatten zunehmend Probleme, ihr Personal zu halten und neues Personal zu rekrutieren. Im Jahr 1920 gründete sich dann die Zeitschrift »Krankendienst«, die es sich zur Aufgabe machte, das Personal mental in seinem Beruf zu halten und die Leitlinien vorzugeben und zu propagieren. Dem ersten Pflexit in Deutschland hatte sie vor allem eines entgegenzusetzen: die Erhöhung des moralischen Drucks auf die Pflegenden.

Dr. Hubert Kolling
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Zu den in der Geschichte der Pflege im „Porträt“ bisher vorgestellten pflegehistorisch interessanten Personen gehörten mit Rosa Rauner (1889-1972) eine jüdische Krankenschwester, mit Marie Friedrich-Schulz (1878-1967) eine Gewerkschaftsvertreterin, mit Maria Pinding (1832-1990) eine Medizinsoziologin, mit Ilse Lilly Meyer (1912-1995) eine Gewerbeoberlehrerin, mit Johanna Taubert (1946-2008) eine Pflegewissenschaftlerin, mit Ernst Julius Gurlt (1825-1899) ein Vertreter der „Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert“, mit Sophie Henschel (1841-1915) eine Unternehmerin, Philanthropin und Mäzenin, mit Heinrich Haeser (1811-1884) ein Medizin- und Pflegehistoriker, mit Irene Hauschild (geborene Uhing) eine DDR-Lehrbuchautorin sowie mit Mignon Langnas (geborene Rottenberg) eine Krankenschwester, die sich während des Holocausts für die Pflege und Rettung von Kranken und Kindern einsetzte. Mit Ilse Schulz wird diesmal eine Frau vorgestellt, die als Krankenschwester, Pflegeexpertin und Frauenforscherin tätig war.

Dr. Hubert Kolling
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Am 23. November 2016 verstarb nach längerer Krankheit im Alter von 81 Jahren in Hannover mit Prof. Dr. phil. Karin Wittneben eine Pionierin der deutschen Pflegewissenschaft. Sie gehörte zu den Wegbereiterinnen der an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sich etablierenden Pflegewissenschaft und leistete entscheidende Beiträge zur Professionalisierung dieses Faches. Neben der von ihr entwickelten Pflegedidaktik, die großen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Pflegelehrerausbildung in Deutschland hatte, bereicherte sie auch die historische Pflegeforschung.

Dr. Bettina Blessing
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Seitjeher ist die Bettstätte für das Wohlbefinden des Kranken mitmaßgebend. Sie soll sowohl seiner Bequemlichkeit als auch der Förderung seiner Gesundheit dienen. Zugleich muss sie den Anforderungen der Pflege gerecht werden. 1832 wies z.B. der angesehene Arzt Johann Friedrich Dieffenbach (1792-1847) auf die zentrale Funktion des Bettes im Leben des Kranken hin: „Das Bette des Kranken ist seine Welt, in ihm lebt er, und weiter kommt er nicht. Es ist das erste und letzte im menschlichen Leben; der Neugeborene wird ins Bette gelegt, und der Sterbende verlässt ungern das Bette.“ Während es zur Geschichte des Betts als Schlafstätte bereits eine umfangreichere Forschungsliteratur gibt, wurde das Bett als Krankenlager bisher weitgehend unbeachtet gelassen.

Heinrich Recken
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