Dec 13, 2018 Last Updated 9:59 AM, Nov 26, 2018

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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„Welche Fülle von Elend, aber auch welche Gelegenheit zu helfen und zu dienen!“. Aus der Geschichte der Ausbildung und Praxis der psychiatrischen Pflege in Sachsen
Thomas R. Müller
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Thomas R. Müller, Leiter des Sächsischen Psychiatriemuseums Leipzig, zeigt in einem kurzen Abriss die 125 jährige, wechselvolle Geschichte der Ausbildung psychiatrischen Pflegepersonals in Sachsen auf. Zu diesem Thema wurde eine Wanderausstellung erarbeitet, die bis Ende 2014 an unterschiedlichen Orten zu sehen ist und ab 2015 bei Interesse auch an anderer Stelle gezeigt werden kann.

„Glück im Hause des Leids“ – Jüdische Pflegegeschichte am Beispiel des Gumpertz´schen Siechenhauses (1888-1941) in Frankfurt/Main
Dr. Birgit Seemann
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Die Sozialgeschichte der vom Nationalsozialismus vernichteten deutsch-jüdischen Pflege ist, trotz Hilde Steppes Pionierarbeit (1997), bis heute ein Forschungsdesiderat. Noch zu leistende Einzelstudien zu ihren Biographien, Institutionen, Netzwerken und Themen in ausgewählten Städten und Gemeinden könnten Fragen hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Gemeinwesen, ihrer Beziehungen zur nichtjüdischen Pflege und ihrer Verortung in der regionalen Erinnerungsarbeit nach der Schoah klären. Basierend auf den bisherigen Ergebnissen des Forschungsprojekts http://www.juedische-pflegegeschichte / http://www. jewishnursinghistory.eu der Frankfurt University of Applied Sciences stellt der Beitrag ein Frankfurter Kranken- und Pflegeheim vor, in dem das Judentum bewusst gelebt wurde: das Gumpertz´sche Siechenhaus (1888-1941).

Die westdeutsche „Freiwillige Krankenpflege“ im Kalten Krieg
Dr. Jochen Braselmann
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Die Planung einer „Freiwilligen Krankenpflege“ im Kalten Krieg ist bislang ein kaum beachteter Bereich der Pflegegeschichte. Während des Ersten und Zweiten Weltkrieges hatte sich diese Organisation, die hauptsächlich aus Krankenpflegekräften mit Kurzausbildungen bestand, bewährt. Bereits vor der Gründung der Bundeswehr wurden Gedanken zu einer neuen „Freiwilligen Krankenpflege“, die im Kriegsfalle den Sanitätsdienst der Bundeswehr und den Zivilschutz unterstützen sollte, aufgegriffen. Wesentlicher Teil dieser Vorhaben war die Ausbildung von Schwesternhelferinnen.

Motivation von Missionskrankenschwestern zu einem missionsärztlichen Einsatz und Bewährung dieser Motive an der Realität
Gabriela Hofstetter
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Welches sind die ausschlaggebenden Punkte dafür, dass sich junge, unverheiratete Krankenschwestern Mitte 20. Jahrhundert bei der Basler Mission zu einem missionsärztlichen Einsatz meldeten? In Übersee arbeiteten die Frauen mit einfachsten medizinischen und krankenpflegerischen Mitteln unter schwierigen und zum Teil gefährlichen Bedingungen. Ihre aussereuropäischen Aufenthalte zogen sich über Jahre hinweg und trotz der Entbehrungen waren die Krankenschwestern zu weiteren Einsätzen bereit. Woher nahmen sie ihre Motivation, Überzeugung und Kraft, unter fremden Menschen und Kulturen zu arbeiten? In dieser Abhandlung soll mittels Oral History die aussersubjektive Arbeits- und Lebenswirklichkeit von protestantischen Missionskrankenschwestern in Asien und Afrika in einem bestimmten Zeitraum rekonstruiert und auf die Hauptmerkmale der Interviews hin analysiert werden, um Auskunft über die Motivationen zu erhalten.

Gesamtausgabe 2-2014

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