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Lernwelten 2018

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Who was who in nursing history: FRIEDRICH-SCHULZ, Marie
FRIEDRICH-SCHULZ, Marie
Artikel von: Hubert Kolling
Erschienen in Band 4, Seite(n) .
 

Biographie

Während der Weimarer Republik wurde in Berlin die „Reichssektion Gesundheitswesen im Verband der Gemeinde- und Staatsdiener“, die mitgliederstärkste Organisation der nicht von Mutterhäusern und traditionellen Schwesternverbänden vertretenen freien beruflichen Pflegekräften, von dem hauptberuflichen Gewerkschaftsfunktionär Paul Schulz (1873-1953)  geleitet. Dieser hatte am 17. Mai 1924 in zweiter Ehe Marie Friedrich geheiratet, die nach Angaben im „Handbuch des Vereins Arbeiterpresse“ seit 1911 als Angestellte und seit April 1920 als Sekretärin im Vorstand der „Reichssektion Gesundheitswesen“ wirkte.

Marie Friedrich-Schulz, geborene Friedrich, hatte am 15. April 1878 in Bülzig das Licht der Welt erblickt. Über ihre Kindheit und Jugend ist nichts bekannt, ebenso wenig wie über ihre Ausbildung. 1911 wurde sie in der Berliner Ortsverwaltung des „Verbandes der Gemeinde- und Staatsdiener“ als Stenotypistin angestellt, wo bereits Anton Rochowski (1887-1957)  wirkte. Doch die Bürotätigkeit genügte ihr alsbald nicht mehr. Sie trat in Versammlungen auf, wobei sie es verstand, ihre Zuhörer zu begeistern. „Was sie sagte“, ging nach Aussagen von Zeitgenossen, „in die Tiefe, ihre Argumentation war hieb- und stichfest, überzeugend.“ Dank des Wirkens von Marie-Friedrich blieb die Gewerkschaft in Berlin auch während des Ersten Weltkriegs (1914-1918), als fast alle „Agitationsleiter“ zum Wehrdienst eingezogen wurden, weiterhin handlungsfähig. Vor allem von 1920 bis 1929 hatte sie maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Sektion. Nicht ohne Grund schrieben Emil Fritz (1895-1984)  und Georg Renner (1881-1962)  anlässlich ihres 80. Geburtstages im Jahre 1958 in der „Sanitätswarte“: „Mit einem seltenen Geschick und – sagen wir es ruhig – mit einer Zungenfertigkeit, die ihresgleichen suchte, verstand sie es, die Interessen der Schwestern und Pfleger mit Nachdruck und Erfolg zu vertreten. Wenn die ‚Reichssektion Gesundheitswesen’ in der Zeit nach 1918 einen so ungeahnten Aufschwung nahm, dann war es zum guten Teil auf ihr Wirken zurückzuführen. [...] Ihre Stärke [...] lag in der Agitation.

Auf der dritten „Reichskonferenz Gesundheitswesen“ 1919 in Jena hielt sie ein gut fundiertes Referat über den „Gesetzentwurf zur Regelung der Arbeitszeit im Krankenpflegeberuf“, das einen solchen Eindruck bei den Delegierten hinterließ – das Protokoll verzeichnete „Stürmischer Beifall“ –, dass der Antrag gestellt wurde, Marie Friedrich aus der Ortsverwaltung Berlin herauszunehmen und Paul Schulz als zweiten Sekretär zuzuteilen. Die Berliner Filiale der Ortsverwaltung fasste darauf hin eine Entschließung, in der es hieß: „Den Weggang der Kollegin [Marie] Friedrich müßten wir als eine schwere Schädigung der Interessen der Filiale betrachten.“ Darauf antwortete der Verbandsvorstand unter anderem: „Im übrigen ist uns bekannt, daß der Kollegin [Marie] Friedrich von anderer Seite ein Angebot gemacht wurde, das uns veranlasst, die Angelegenheit rasch zu regeln, um zu verhindern, daß die Kollegin Friedrich dem Verbande ganz verloren geht.“ Erst daraufhin erfolgte die Einwilligung der Berliner Ortsfiliale. Die Anstellung von Marie Friedrich bei der „Reichssektion Gesundheitswesen“, die durch die Übernahme des „Verbandes des Lazarettpersonals“, des „Deutschen Hebammenbundes“ und des „Bundes der Masseure“ stark gewachsen war, erfolgte am 1. April 1920.

Die Reichssektion Gesundheitswesen im Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter war damals die größte, zugleich auch die einzige freigewerkschaftliche Organisation des Krankenpflegepersonals. Im Jahre 1926 gehörten der Organisation rund 20.000 Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen in etwa 450 Krankenanstalten an; im Verlauf von drei Jahren stieg die Zahl (1929) dann auf rund 44.000. Im Vordergrund der gewerkschaftlichen Arbeit stand dabei zu jener Zeit die bessere Ausbildung in der Krankenpflege, die Verringerung der Arbeitszeit, die Anhebung der Besoldung und die Einbeziehung des Krankenhauspersonals in die Unfallversicherung. Zu diesen Themen veröffentlichte Marie Friedrich-Schulz zahlreiche Aufsätze in der von Emil Dittmer (1873-1953)  redigierten Verbandszeitschrift „Die Sanitätswarte“, ebenso wie an anderer Stelle. Zu erwähnen ist hier beispielsweise der Beitrag „Die Arbeitszeit in den Krankenpflegeanstalten“, der im „Protokoll der Verhandlungen der vierten Reichskonferenz für das Gesundheitswesen Dresden 1924“ erschienen ist.

In einem Beitrag für die von Hermine Heusler-Edenhuizen (1872-1955) und Laura Turnau (1882-1978) herausgegebene „Vierteljahrsschrift des Bundes deutscher Ärztinnen“ thematisierte Marie Friedrich-Schulz 1924 ebenfalls „Die Arbeitsbedingungen des Krankenpflegepersonals“, in dem sie vor allem die negativen Folgen der langen Arbeitszeiten anprangert: „In kaum einem anderen Berufe sind die Arbeitsbedingungen so stark umstritten, wie im Krankenpflegeberuf. In keinem Berufe ist die Regelung der Arbeitsverhältnisse so verschiedenartig wie hier. Während auf der einen Seite Ordens- und Mutterhausschwestern von vornherein auf jeden Einfluß bei der Regelung der Arbeitsverhältnisse verzichten und ihre Tätigkeit unter jeder Bedingung aufnehmen, die ihnen der Orden resp[ektive] das Mutterhaus vorschreibt, stehen auf der anderen Seite freie Berufskrankenpfleger und Pflegerinnen, die darum kämpfen, auch für den Krankenpflegeberuf Arbeitsbedingungen und Lohnverhältnisse zu schaffen, die es jedem für den Beruf Geeigneten möglich machen, sich dem Krankenpflegedienst zu widmen, in ihm eine Lebensaufgabe zu erfüllen und daneben auch als Kulturmensch leben und wirken zu können. [...] In erster Linie ist es die lange Arbeitszeit unter der das Krankenpflegepersonal zu leiden hat. [...] Die Folgen der langen Arbeitszeit, verbunden mit anderen wenig günstigen Verhältnissen in den Krankenpflegeanstalten, machten sich in den Erkrankungs- und Sterblichkeitsziffern des Pflegepersonals bemerkbar. [...] Neben den Berufskrankheiten sind es auch Folgen anderer Art, die sich zum Schaden des Pflegepersonals und der Patienten aus der langen Arbeitszeit ergeben. Die Ausbildung und Fortbildung im Beruf ist dadurch wesentlich erschwert, die Betätigung im politischen, sozialen und kulturellen Leben vielfach unmöglich gemacht. Dem männlichen Pflegepersonal aber nimmt die lange Arbeitszeit, besonders wo sich mit ihr der Kost- und Logiszwang verbindet, die Möglichkeit, ein geordnetes Familienleben zu führen, ganz abgesehen davon, daß in einzelnen Anstalten direkt ein Heiratsverbot bestand.“

Ihren auf der fünften Reichskonferenz der „Reichssektion ‚Gesundheitswesen’ des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter“ 1926 in Düsseldorf gehaltenen Vortrag „Der Kampf um die Arbeitszeit in den Kranken- und Pflegeanstalten“ wurde nicht nur im Tagungsband „Protokoll der Verhandlungen der fünften Reichskonferenz für das Gesundheitswesen“ veröffentlicht, sondern im gleichen Jahr (1926) auch in erweitertem Umfang (32 Seiten) als eigenständige Schrift. Marie Friedrich-Schulz, die darin reichhaltiges statistisches Material über die Arbeitszeit, Dienstbereitschaft, tägliche Pausen und Freizeit des Pflegepersonals aus 398 Anstalten zur Verfügung stellt, schreibt im Vorwort: „Noch immer ist die Frage der Arbeitszeit in den kranken- und Pflegeanstalten stark umstritten. Noch immer erklären Vertreter der Aerzteschaft und der Anstaltsleitungen, daß die ‚Belange der Kranken’ nur bei möglichst langer Arbeitszeit des Pflege- und Anstaltspersonals gesichert werden können und übersehen dabei die gewaltigen Schäden, die aus dieser langen Arbeitszeit den Kranken sowohl wie dem Personal bereits erwachsen sind. [...] Das Krankenpflege- und Anstaltspersonal fordert mit der Gesamtheit der deutschen Arbeitnehmerschaft die 48-Stunden-Woche, weil durch eine solche Regelung der Arbeitszeit die vielfachen Schäden, die dem Beruf noch anhaften, behoben werden können, dem Pflege- und Anstaltspersonal ein menschenwürdiges Dasein geschaffen, die Berufsausbildung gefördert und die Arbeitsfreudigkeit gehoben werden kann. Erst die allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit wird die jetzt so vielfach beklagte Fluktuation in den Anstalten beheben, die Zahl derjenigen vermehren, die sich dem Krankenpflegeberuf widmen und damit den Kranken- und Pflegeanstalten ein tüchtiges berufskundiges und berufsfreudiges Personal sichern. Daß dies nicht nur im Interesse des Personals, sondern vornehmlich im Interesse der Kranken und der Wirtschaftlichkeit der Anstaltsbetriebe gelegen ist, dürfte ohne weiteres klar sein.“

Nachdem Marie Friedrich-Schulz sich über die vielfältigen Ausbildungs- und Prüfungsbestimmungen in allen Ländern des Reiches in der Krankenpflege, der Irrenpflege, der Säuglings- und Kleinkinderpflege, der Hebammenausbildung, der Ausbildung der Heilgehilfen, Masseure und Krankengymnasten, der Schwimmmeister und der sogenannten Erziehungsschwestern einen Gesamtüberblick verschafft hatte, publizierte sie 1926 die 136 Seiten starke Schrift „Die Ausbildung in der Kranken-, Irren-, Wohlfahrts- und Säuglingspflege, im Hebammen- und Massageberuf. Eine Zusammenstellung der staatlichen Vorschriften“, die „von Mitgliedern und Behörden hoch eingeschätzt“ wurde und 1929 in zweiter Auflage erschien. Zu den verschiedenen Ausbildungsvorschriften der Einzelstaaten heißt es dort unter anderem: „Die in Deutschland bestehenden Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften für den Krankenpflegeberuf mit allen seinen Spezialfächern sind so mannigfaltig, daß sie zahlenmäßig überhaupt nicht zu erfassen sind. Wir haben uns deshalb bei der Zusammenstellung dieser Broschüre nur auf die von den Einzelstaaten erlassenen Vorschriften beschränken müssen, soweit sie mit einer staatlichen Abschlussprüfung enden und ein staatlicher Ausweis über die abgelegte Prüfung erteilt wird. [...] Trotz dieser uns auferlegten Beschränkung müssen wir in dem vorliegenden Heft über das Bestehen von 40 staatlichen Vorschriften für die Ausbildung des Krankenpflegepersonals in Deutschland berichten, ohne damit behaupten zu wollen, daß die Zahl derselben erschöpft ist.“

In ihrer Schlussbetrachtung führt Marie Friedrich-Schulz aus: „Wer sich beim Durchsehen dieser Broschüre vor Augen hält, daß neben diesen staatlichen Vorschriften noch ungezählte nichtstaatliche Vorschriften für die Ausbildung des Pflegepersonals bestehen, daß diese Vorschriften nur einen fakultativen Charakter haben, und daher noch Pflegepersonal beschäftigt wird, dem zum Schaden der Kranken und des Ansehens des Pflegeberufes jede Ausbildung mangelt, der muß einsehen, daß hier nur durch eine reichsgesetzliche Regelung des Ausbildungswesens, wie sie heute schon für die Aerzteschaft besteht, Remedur [Abhilfe] geschaffen werden kann. [...] Nicht unerwähnt soll bleiben, daß das karitative Krankenpflegepersonal, die Ordens- und Mutterhausschwestern, die Bestrebungen der Reichssektion ‚Gesundheitswesen’ nicht unterstützen, weil sie die Nutznießer des heutigen Systems sind. Wird die Ausbildung in der Krankenpflege obligatorisch, so fallen die Privilegien fort, die heute die Ordens- und Mutterhausschwestern genießen. [...] Die Vertreter der karitativen Organisationen sind Gegner der obligatorischen Ausbildung, weil sie die Konkurrenz der freien Krankenpfleger und -pflegerinnen fürchten, die sich in ihrer Berufsauffassung und daneben auch in ihrem Anstellungsverhältnis wesentlich und nicht zu ihren Ungunsten von den Schwestern der Mutterhäuser unterscheiden.“

In Zusammenarbeit mit Oskar Kurpat und Paul Levy (1886-1958)  hatte Marie Friedrich-Schulz entscheidenden Anteil an der Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse des Personals im Gesundheitswesen. Auf ihre gründliche Vorarbeit hin konnte die „Reichsfachkommission des Pflegepersonals“ in ihrer Sitzung am 3. Juni 1928 in München zu dem Beschluss kommen, die „Schwesternschaft der Reichssektion Gesundheitswesen“ im Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter zu gründen, deren Tradition der „Bund freier Schwestern“ weiterführte. Im Hinblick auf die verbesserten Ausbildungsbedingungen schrieb sie über das Selbstverständnis der „freien Krankenpflegerin in unserem Verbande“ 1926 in der „Sanitätswarte“ unter anderem: „Die unserer Organisation angehörende freie Krankenpflegerin unterscheidet sich sowohl in ihrer beruflichen Auffassung, wie auch in ihrem Anstellungsverhältnis wesentlich von den Krankenpflegerinnen der karitativen Organisationen und Mutterhäuser. Die freie Krankenpflegerin wählt einen Beruf, weil sie arbeiten muß, um zu leben. Aber sie wird Krankenpflegerin, weil ihre Neigung, ihre Befähigung, ihre innere Veranlagung sie zu diesem Berufe drängt, der ihr nicht nur Befriedigung ihrer materiellen Bedürfnisse, sondern auch Befriedigung ihres inneren Menschen geben soll. Sie flüchtet nicht unter Preisgabe ihrer persönlichen Freiheit in den sogenannten Schutz des Mutterhauses, sondern sie bemüht sich selbst um ihre Ausbildung, um ihre Anstellung und die Regelung ihres Arbeitsverhältnisses. Sie wird freie Krankenpflegerin, weil sie, obwohl Krankenpflegerin in des Wortes bester Bedeutung, dennoch ein freier Mensch sein und bleiben will. Frei von der Enge des Mutterhauses, frei von jedem Standesdünkel und jeder Ueberhebung, frei in ihrer religiösen, ihrer politischen und gewerkschaftlichen Betätigung. So steht die freie Krankenpflegerin in unserer Organisation Seite an Seite mit ihren männlichen Berufskollegen, um dafür zu kämpfen, daß auch im Krankenpflegeberuf Arbeits- und Lohnverhältnisse geschaffen werden, die es jedem für den Beruf Geeigneten möglich machen, sich dem Dienst der Kranken zu widmen.“

Wie sehr Marie Friedrich-Schulz mit ihrer gewerkschaftlichen Arbeit, besonders im Gesundheitswesen, verwachsen war, geht auch aus ihrer 1928 vorgelegten Schrift „Werden und Wirken der Reichssektion Gesundheitswesen im Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter“ hervor, in der sie einen fundierten Überblick über die Geschichte der „Reichssektion Gesundheitswesen“ einschließlich der 1928 gegründeten „Schwesternschaft der Reichssektion Gesundheitswesen“ bietet. Zu der 65 Seiten starken Veröffentlichung steuerte Paul Schulz ein Vorwort bei, in dem er unter anderem betont: „Gewerkschaftsarbeit ist nicht nur Mühe und Sorge für die Gegenwart, sondern auf Jahrzehnte voraus muß das Ziel gesteckt werden. [...] Wieviel mühselige Kleinarbeit des Arbeiters ist im Verein mit den führenden Baumeistern und Architekten notwendig, um einen stolzen Bau zur Tat werden zu lassen. Wenn im Werke Schwierigkeiten entstehen, dann gibt allen Mitarbeitern ein Blick auf das schon Geschaffene neue Hoffnungsfreude. Vorwärts schauend zur Zukunftsarbeit, die Arbeit der Vergangenheit prüfend, abwägend und ihre Erfolge feststellend, das ist die Geschichte der Reichssektion Gesundheitswesen. ’Wie es war, wie es ist, wie es sein soll’, das ist der Leitgedanke der vorliegenden Arbeit.“

Marie Friedrich-Schulz, die in ihren Ausführungen stellvertretend für viele andere die Gewerkschaftsfunktionäre Bruno Poersch (1872-1929) , Christian-Heinrich Bürger (1867-1910)  und Oskar Riedel (1876-1918)  sowie den sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Otto Friedrich Wilhelm Antrick (1858-1924)  würdigt, schreibt einleitend: „Das, was zur Organisierung des Anstaltspersonals geleistet wurde, wird für alle Zeiten ein Ruhmesblatt in der Geschichte des Verbandes sein; ist es doch ein Stück der schwierigsten und aufopferungsvollsten Arbeit gewesen, die innerhalb des Verbandes zu bewältigen war.“

In ihrer Schlussbetrachtung weist Marie Friedrich-Schulz darauf hin, dass ihre Publikation keinen Anspruch darauf erhebt, „in vollem Umfange das behandelt zu haben, was von Seiten der Organisation geleistet worden ist; sie soll vielmehr allen denen, die neu in die Organisation eintreten, zeigen, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren, um die gegenwärtigen Verhältnisse zu schaffen, die viele heute als etwas Gegebenes, und damit Selbstverständliches ansehen. Die Schrift soll weiter unseren Vertrauensleuten und unseren Mitgliedern, die unseren Gegnern gegenüber die Stellungnahme unserer Organisation zu vertreten haben, Material für den Tageskampf liefern, und sie anspornen in den Jahresberichten und Protokollen, den Denkschriften und Broschüren und nicht zuletzt auch in der ‚Sanitätswarte’ das im einzelnen nachzulesen, was hier nur kurz angedeutet werden konnte. Die Schrift soll aber gleichzeitig den Beweis erbringen, daß unser Programm, das seit 1906 die Richtschnur für unsere Tätigkeit gewesen ist, Forderungen enthält, wie nicht vielfach am Anfang der Bewegung behauptet wurde, utopisch, sondern durchführbar sind.“

Marie Friedrich-Schulz, die sich im Interesse ihrer Gewerkschaft auch nicht davor scheute, etwa Georg Streiter (1884-1945)  (so 1925 in ihrem Beitrag „Niedriger hängen!“) oder Agnes Karll (1868-1927)  (so 1926 in ihrem Beitrag „Die deutsche Krankenpflege im Lichte der BO“) zu widersprechen, schied 1929 aus ihrer Tätigkeit aus, da es der Hauptvorstand der Gewerkschaft nicht für zweckmäßig hielt, wenn ein Ehepaar in leitender Stellung in einer Gewerkschaft tätig ist.

Auf der sechsten Reichskonferenz der Reichssektion Gesundheitswesen, die vom 22. bis 24. August 1929 in Halle an der Saale stattfand, nahm Marie Friedrich-Schulz als Gast teil, wobei sie die Gelegenheit zum herzlichen Dank an ihre früheren Kollegen und Kolleginnen nutzte. Wörtlich führte sie dabei unter anderem aus: „Wenn ich nach nunmehr 18jähriger Tätigkeit aus meiner Stellung ausscheide, dann fühle ich auch gleichzeitig das Bedürfnis, allen denen, mit denen ich in diesen 18 Jahren in einer Kampf- und Arbeitsgemeinschaft zusammengestanden habe, dafür zu danken, daß sie es mir ermöglicht haben, immer in dieser kameradschaftlichen und kollegialen Weise mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ich danke ganz besonders meinem lieben Manne, dem Kollegen Schulz, dafür, daß ich mich vom Beginn meiner Tätigkeit an unter seiner Führung und Leitung zu dem entwickeln konnte, was ich schließlich im Laufe der Jahre geworden bin. Ich danke weiter dem Kollegen [Paul] Levy nicht nur für die Worte, die er mir gestern an dieser Stelle gewidmet hat, sondern ich danke ihm und gleichzeitig der Kollegin [Karola] Wedl darüber hinaus für die wahrhaft kollegiale Art, mit der wir unsere Tätigkeit ausgeübt haben. Ich kann nur wünschen, daß diese wahrhaft kollegiale Art, mit der wir in der Leitung der Reichssektion Gesundheitswesen zusammengearbeitet haben, überall in der Zukunft zu finden sein wird. [...] Ich danke auch den Kollegen von der Redaktion, den Kollegen [Emil] Dittmer und [Georg] Renner dafür, daß sie mir stets die Spalten unseres Blattes [„Die Sanitätswarte“] geöffnet haben, soweit ich es für notwendig hielt, sie zu benutzen. Ich danke auch dem Kollegen Scharlau dafür, daß wir in gemeinsamer Arbeit für die preußischen Kliniken wirken konnten. Das Ergebnis unserer Arbeit, der Tarifvertrag, wird sich noch auf lange Zeit hin auswirken. [...] Kollegen und Kolleginnen! Wir haben an dieser Stelle gestern und vorgestern immer wieder von der Sieghaftigkeit unserer Idee reden hören. Auch ich gehöre zu denen, die an die Sieghaftigkeit unserer Idee unbedingt glauben. Ich glaube an die Ausbreitung unserer Organisation in der Weise, wie sie hier als Wunsch geäußert worden ist, und ich glaube auch an diese Ausdehnung unter der neuen Leitung des Kollegen [Paul] Levy und der Kollegin [Karola] Wedl, die durch ihre bisherige Tätigkeit bewiesen haben, daß sie die rechten Menschen am rechten Platze sind. Ich glaube, daß unter dieser neuen Leitung die Reichssektion Gesundheitswesen weiter blühen und gedeihen wird, und ich bin auch überzeugt, daß unser jüngstes Kind, die Schwesternschaft, sich durchsetzen wird allen Widerständen gegenüber, die ihr heute noch entgegenstehen.“

Die Rolle als Hausfrau beziehungsweise Frührentnerin füllte Marie Friedrich Schulz nicht aus, weshalb sie sich seit ihrem Ausscheiden aus der „Reichssektion“ in ihrer Gemeinde (Mühlenbeck bei Berlin) kommunalpolitisch betätigte, ohne aber die gewerkschaftliche Arbeit aus den Augen zu verlieren. „In vielem, was sie tat“, so Emil Fritz und Georg Renner in dem bereits erwähnten Beitrag zum 80. Geburtstag von Marie Friedrich-Schulz in der „Sanitätswarte“ 1958, „war sie Wegbereiter vom Gestern zum Heute, das wollen wir ihr danken.“

Marie Friedrich Schulz starb am 3. Mai 1967 in Mühlenbeck.


Literatur

Amt Schildow, Einwohnermeldeamt, Liebenwalder Straße1, 16567 Mühlenbeck: Schriftliche Mitteilung an den Verfasser vom 21. August 2003.

Friedrich-Schulz, Marie: Der Gesetzentwurf zur Regelung der Arbeitszeit im Krankenpflegeberuf. In: Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter [Hrsg.]: Protokoll der Verhandlungen der 3. Konferenz des Krankenpflege-, Massage- und Badepersonals Deutschlands Jena 1919. Selbstverlag des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter. Berlin 1920, Seite 98-118.

Friedrich-Schulz, Marie: Die Arbeitszeit in den Krankenpflegeanstalten. In: Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter, Reichssektion Gesundheitswesen [Hrsg.]: Protokoll der Verhandlungen der vierten Reichskonferenz für das Gesundheitswesen Dresden 1924. Selbstverlag des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter. Berlin 1924, Seite 65-81.

Friedrich-Schulz, Marie: Die Arbeitsbedingungen des Krankenpflegepersonals. In: Heusler-Edenhuizen, Hermine / Turnau, Laura (Hrsg.): Vierteljahrsschrift des Bundes deutscher Ärztinnen, 1. Jg., 1924, Seite 43-47.

Friedrich-Schulz, Marie: Wo bleibt die Durchführung des § 4 der Verordnung über die Arbeitszeit in Krankenpflegeanstalten?. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 1, Seite 7-8.

Friedrich-Schulz, Marie: Die Unfallversicherung des Krankenpflegepersonals. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 4, Seite 54-55.

Friedrich-Schulz, Marie: Keine Verlängerung der Arbeitszeit durch Bereitschaftsdienst! In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 6, Seite 85-86.

Friedrich-Schulz, Marie: Bevorstehende Aenderung in der Unfallversicherung. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 8, Seite 115-116.

Friedrich-Schulz, Marie: Preußische Ausführungsbestimmungen zur Durchführung der Verordnung über die Arbeitszeit in Krankenpflegeanstalten vom 13. Februar 1924. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 10, Seite 145-148.

Friedrich-Schulz, Marie: Strafversetzung in das Beamtenverhältnis. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 10, Seite 151-154.

Friedrich-Schulz, Marie: Niedriger hängen! In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 10, Seite 156.

Friedrich-Schulz, Marie: Die Arbeitszeit des beamteten Pflegepersonals. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 11, Seite 165-166.

Friedrich-Schulz, Marie:  Die Unfallversicherung des Krankenpflegepersonals vor dem Reichstag. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 15, Seite 225-226.

Friedrich-Schulz, Marie: Hauptbetriebsratswahl in den preußischen Kliniken und im Charitékrankenhause Berlin. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 20, Seite 317.

Friedrich-Schulz, Marie: Die Unfallgefahren des Krankenpflegepersonals und die Unfallversicherungsgesetzgebung. In: Die Sanitätswarte, 25. Jg., 1925, Nr. 26, Seite 401-404.

Friedrich-Schulz, Marie: Der Kampf um die Arbeitszeit. In: Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter, Reichssektion Gesundheitswesen [Hrsg.]: Protokoll der Verhandlungen der fünften Reichskonferenz für das Gesundheitswesen. Abgehalten vom 2. bis 4. September 1926 im Volkshaus in Düsseldorf. [Ohne Ortsangabe] [1926], Seite 76-92.

Friedrich-Schulz, Marie: Der Kampf um die Arbeitszeit in den Kranken- und Pflegeanstalten. Vortrag gehalten auf der fünften Reichskonferenz der Reichssektion „Gesundheitswesen“ des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter. Verlag des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter. Berlin 1926 (32 Seiten).

Friedrich-Schulz, Marie: Die Ausbildung in der Kranken-, Irren-, Wohlfahrts- und Säuglingspflege, im Hebammen- und Massageberuf. Eine Zusammenstellung der staatlichen Vorschriften. [Verlag] Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter, Reichs-Sektion „Gesundheitswesen“. Berlin [1926] (136 Seiten) (2. Auflage 1929).

Friedrich-Schulz, Marie: Die freie Krankenpflegerin in unserem Verbande. Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 1, Seite 15-18.

Friedrich-Schulz, Marie: Die deutsche Krankenpflege im Lichte der BO. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 3, Seite 47-50.

Friedrich-Schulz, Marie: Die Reichsarbeitsverwaltung zur Arbeitszeit in den Krankenpflegeanstalten. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 4, Seite 57-58.

Friedrich-Schulz, Marie: Die sozialpolitische Aussprache im Reichstag und das Krankenpflegepersonal. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 7, Seite 105-108.

Friedrich-Schulz, Marie: Volksgesundheit und Arbeitszeit des Pflegepersonals in den Provinzialheilanstalten. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 9, Seite 141-142.

Friedrich-Schulz, Marie: Delegiertenversammlung des Schweizerischen Anstaltskartells in Bern. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 11, Seite 191-192.

Friedrich-Schulz, Marie: Der preußische Landtag gegen die Begrenzung der Arbeitszeit des beamteten Pflegepersonals. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 12, Seite 201-204.

Friedrich-Schulz, Marie: Zwei Jahre unter Ausnahmerecht. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 19, Seite 321-322.

Friedrich-Schulz, Marie: Reichsarbeitsminister Dr. Brauns zur Arbeitszeitfrage in den Kranken- und Pflegeanstalten. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 22, Seite 369-372.

Friedrich-Schulz, Marie: Her mit dem Notgesetz über den Achtstundentag! In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 25, Seite 417-418.

Friedrich-Schulz, Marie: Antrag zur Arbeitszeit in den preußischen Provinzial-Heil- und Pflegeanstalten. In: Die Sanitätswarte, 26. Jg., 1926, Nr. 26, Seite 443-444.

Friedrich-Schulz, Marie: Was droht dem Personal im Gesundheitswesen vom Arbeitsschutzgesetz? In: Die Sanitätswarte, 27. Jg., 1927, Nr. 1, Seite 3-6.

Friedrich-Schulz, Marie: Die Bezahlung der Hebammenleistungen durch die Krankenkassen. In: Die Sanitätswarte, 27. Jg., 1927, Nr. 6, Seite 97-99.

Friedrich-Schulz, Marie: Jahresberichte der preußischen Gewerbeaufsichtsbeamten über das Jahr 1926. In: Die Sanitätswarte, 27. Jg., 1927, Nr. 23, Seite 365-367.

Friedrich-Schulz, Marie: Denkschrift des Reichsarbeitsministeriums zur Erweiterung der Unfallversicherung. In: Die Sanitätswarte, 27. Jg., 1927, Nr. 24, Seite 377-380.

Friedrich-Schulz, Marie: Die „Schwesternschaft der Reichssektion Gesundheitswesen“. In: Die Sanitätswarte, 28. Jg., 1928, Nr. 20, [Ohne Seitenangabe].

Friedrich-Schulz, Marie: Werden und Wirken der Reichssektion Gesundheitswesen im Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter (Schriften zur Aufklärung und Weiterbildung, Nr. 40). [Verlag] Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter. Berlin 1928.

Friedrich-Schulz, Marie: Abschiedsrede der Kollegin Marie Friedrich-Schulz. In: [Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter, Reichssektion Gesundheitswesen (Hrsg.)]: Protokoll der 6. Reichskonferenz der Reichssektion ‚Gesundheitswesen’ vom 22.-24. August 1929 in Halle a.d.S. GVS-Verlag. [Ohne Ortsangabe] [1929], Seite 152-153.

Fr[itz, Emil] / Re[nner, Georg]: Marie Friedrich-Schulz – 80 Jahre alt. In: ÖTV-Presse. Zentralorgan der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr. Sanitätswarte, Fachorgan der Hauptabteilung IV: Gesundheitswesen, 10. Jg., Nr. 4, April 1958, Seite 82.

Gemeindeverwaltung Glienicke / Nordbahn, Der Standesbeamte, Hauptstraße 19, 16548 Glienicke / Nordbahn: Schriftliche Mitteilung an den Verfasser vom 27. März 2003.

Historisches Forschungszentrum, Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, Dr. Rüdiger Zimmermann: Schriftliche Mitteilung an den Verfasser vom 10. September 2003.

Katholisches Pfarramt St. Katharina, Hauptstraße 20, 16567 Schildo, Pfarrer Karl Brümmler: Schriftliche Mitteilung an den Verfasser vom 27. April 2003.

Landkreis Oberhavel, Kreis- und Verwaltungsarchiv, Poststraße 1, 16515 Oranienburg: Schriftliche Mitteilung an den Verfasser vom 28. April 2003.

Verwaltungsgemeinschaft „Elster – Seyda – Klöden“. Der Leiter des gemeinsamen Verwaltungsamtes, Sitz: Elster, Markt 12, 06918 Elster (Elbe): Schriftliche Mitteilung an den Verfasser vom 29. Oktober 2003.

Verwaltungsgemeinschaft „Mühlengrund“. Der Leiter des gemeinsamen Verwaltungsamtes, Sitz: Martin-Luther-Straße 36, 06888 Zörnigall: Schriftliche Mitteilung an den Verfasser vom 15. September 2003.

Vorstand des Vereins Arbeiterpresse (Hrsg.): Handbuch des Vereins Arbeiterpresse. Vierte Folge 1927. Verlag Verein Arbeiterpresse. Berlin 1927, Seite198.

Bildquelle: Sanitätswarte, 1958, Nr. 4, Seite 82.

FRIEDRICH-SCHULZ, Marie

Version vom: 
2012-01-20

Zitation

Hubert Kolling. (Hrsg.): 

Kolling, H., Beitrag von Hubert Kolling, in: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in Nursing history. Band 4. hpsmedia, 2012. S.

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www.hpsmedia.info/
care/whowaswhodetail.php?id=163

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Who was who in nursing history: BU?RGER, Christian Heinrich

APPIA, Louis

105
Who was who in nursing history: APPIA, Louis

KO?HLER, Elisabeth (Edith)

104
Who was who in nursing history: KO?HLER, Elisabeth (Edith)

MAY geb. BEYER, Sophie Auguste

103
Who was who in nursing history: MAY geb. BEYER, Sophie Auguste

FRIEDRICH-SCHULZ, Marie

103
Who was who in nursing history: FRIEDRICH-SCHULZ, Marie

BRUNNER, Friedrich

102
Who was who in nursing history: BRUNNER, Friedrich

CARIO, Lisbeth

102
Who was who in nursing history: CARIO, Lisbeth

ELSTER, Ruth

102
Who was who in nursing history: ELSTER, Ruth

HEICHELE, Paul

101
Who was who in nursing history: HEICHELE, Paul

HEISE, Elsbeth

101
Who was who in nursing history: HEISE, Elsbeth

BUNSEN, Frances Helen von

100
Who was who in nursing history: BUNSEN, Frances Helen von

JESSOP, Violet Constance

100
Who was who in nursing history: JESSOP, Violet Constance

ROCHOWSKI, Anton

100
Who was who in nursing history: ROCHOWSKI, Anton

LILIENFELD, Ruth Sophie

99
Who was who in nursing history: LILIENFELD, Ruth Sophie

ECKERT, Mina

98
Who was who in nursing history: ECKERT, Mina

CAMACHO, Franz

98
Who was who in nursing history: CAMACHO, Franz

PINDING, Maria

98
Who was who in nursing history: PINDING, Maria

KIESSELBACH, Luise

98
Who was who in nursing history: KIESSELBACH, Luise

OCH-SOBOLL, Anna-Martha van

97
Who was who in nursing history: OCH-SOBOLL, Anna-Martha van

MICHELIS, Eduard

96
Who was who in nursing history: MICHELIS, Eduard

Eichel, Anna von

95
Who was who in nursing history: Eichel, Anna von

BOURDON, Henri

93
Who was who in nursing history: BOURDON, Henri

NIGHTINGALE, Florence

81
Who was who in nursing history: NIGHTINGALE, Florence

BREYER, Dora

79
Who was who in nursing history: BREYER, Dora

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