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Who was who in nursing history: BIESALSKI, Konrad
BIESALSKI, Konrad
Artikel von: Hubert Kolling
Erschienen in Band 4, Seite(n) 34-39.
 

Biographie

Konrad (Alexander Theodor) Biesalski, als „Vater der modernen Krüppelfürsorge“, als “Begründer der Körperbehindertenrehabilitation“ und als „einer der führenden Köpfe“ des Faches Orthopädie bezeichnet, wurde am 14. November 1868 in Osterode (Ostŕoda) am Drewenzsee in Ostpreußen geboren. Seine Eltern waren der Eisenbahnbeamte (Stationsvorsteher der Königlich Preußischen Eisenbahn-Verwaltung) Alexander Biesalski (1838-1909) und dessen Ehefrau Auguste Bartlick (1846-1926). Nach dem Schulbesuch, den er als Internatsschüler 1887 am Gymnasium in Rastenburg (Ostpreußen) mit dem Abitur abschloss, immatrikulierte sich Konrad Biesalski am 31. Oktober 1887 an der Medizinischen Fakultät der Universität Halle und trat der dortigen Burschenschaft Corps Teutonia bei.

Am 6. August und 13. November 1889 legte Konrad Biesalski in Halle seine Physikumsprüfungen mit der Note „genügend“ ab; im Frühjahr 1890 wechselte er nach Berlin, wohin im darauffolgenden Jahr auch seine Familie übersiedelte. Am 22. März 1894 bestand er knapp, ebenfalls mit „genügend“, das Staatsexamen. Nach einjährigem Militärdienst (beim Kaiser Franz Garde-Grenadierregiment Nr. 2) arbeitete er als Assistent am Berliner Elisabeth-Kinderhospital an der Hasenheide, wo er auch seine Promotionsschrift „Zur Kasuistik und Therapie des primären Nierensarcoms der Kinder“, eine um den Stand der Literatur ergänzte Fallbeschreibung, verfasste. Ab dem 1. November 1896 arbeitete Konrad Biesalski unter Werner Körte (1853-1937) am Städtischen Krankenhaus Am Urban. Nach zweieinhalb Jahren ging er im Jahre 1899 zunächst als Volontärarzt an die Kinderklinik der Charité, daran anschließend zu Anfang des Jahres 1900 für 15 Monate nach Würzburg, um an der Orthopädischen Privatklinik von Prof. Dr. Albert Hoffa (1859-1907)  Erfahrungen zu sammeln. 1901 kehrte Konrad Biesalski nach Berlin zurück und ließ sich als praktischer Arzt mit dem Schwerpunkt Kinderheilkunde – zunächst in der Gneisenaustraße 55, ein Jahr später in der Camphausenstraße 19 – nieder.

Im Jahre 1903 initiierte Biesalski, der mittlerweile dem „Freiwilligen Erziehungsbeirat für schulentlassene Waisen“, einem Zusammenschluss von Mäzenen, Lehrern und Ärzten, die „vaterlose Jugendliche“ nach ihrem Austritt aus der Schule bei der Berufsausbildung unterstützen wollten, beigetreten war, die erste statistische Erfassung der körperbehinderten Kinder im Land Preußen in Verbindung mit der Frage ihrer Betreuungsvorstellungen, auf deren Grundlage sein 1909 vorgelegtes Werk „Umfang und Art des jugendlichen Krüppeltums und der Krüppelfürsorge in Deutschland“ resultiert. Als Konrad Biesalski im Jahre 1907 erstmals mit der Losung „Almosenempfänger zu Steuerzahlern“ an die Öffentlichkeit trat, existierte in Deutschland noch keine gesetzlich geregelte medizinische Versorgung für körperbehinderte Kinder und Jugendliche.

Am 27. November 1905 fand im Haus des Großindustriellen-Ehepaars Oskar und Helene Pintsch die Gründungsversammlung des „Krüppel-Heil- und Fürsorge-Vereins für Berlin-Brandenburg e. V.“ statt, zu dessen Schriftführer Konrad Biesalski gewählt wurde. Hauptziel des Vereins war die Heilung, Ausbildung und Überwachung jugendlicher Behinderter in Berlin, seinen Nachbargemeinden und der Provinz Brandenburg. Dieser gesellschaftlichen Randgruppe im deutschen Kaiserreich sollte so zur wirtschaftlichen Selbständigkeit verholfen werden. Eine großzügige finanzielle Unterstützung von einer halben Million Goldmark der „Oskar Pintsch Stiftung zur Förderung der Krüppelfürsorge“ bildete den Grundstock für den Bau einer Heilanstalt, die Konrad Biesalski am 27. Mai 1914 am Randes des Grunewalds in Berlin-Dahlem unter dem Namen „Oskar-Helene-Heim für Heilung und Erziehung gebrechlicher Kinder“ – dem Prototyp einer Rehabilitationsklinik – im Beisein der deutschen Kaiserin und Königin Augusta-Viktoria (1858-1921) eröffnen konnte. Zweck des Oskar-Helene-Heims – kurz OHH oder liebevoll „Oskar“ genannt – sollte es sein, die „Pfleglinge durch Behandlung, Unterricht, Erziehung und Handwerkslehre zur bestmöglichen wirtschaftlichen Selbständigkeit zu bringen.“ Die Einrichtung, die als „vorbildlicher Typ“ einer ärztlich geleiteten Institution galt, diente Ärzten, Orthopädiemechanikern, Krankenschwestern und Lehrern als Ausbildungsstätte und setzte sich zum Ziel, den wissenschaftlichen Kurs für die Fächer Orthopädie und Behindertenpädagogik zu bestimmen. Die pflegerische Leitung lag in Händen von Oberin Hedwig Lößl beziehungsweise Oberschwester Hulda Barlen. Letztere hatte nicht nur ein Turnlehrerinnen- und Handarbeits-Examen, sondern auch an Schulen und Kliniken im In- und Ausland gearbeitet.

Das Oskar-Helene-Heim, das als Modell für die „Krüppelfürsorge“ in ganz Deutschland dienen sollte, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer Einrichtung, die mehr als 200 Patienten versorgte. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) wurden im Oskar-Helene-Heim 100 Betten für kriegsversehrte Soldaten zur Verfügung gestellt. Die private Heilanstalt von Konrad Biesalski entwickelte sich innerhalb der letzten Dekade des Kaiserreichs zu einer der bekanntesten Fürsorgeeinrichtungen Deutschlands, die auch in der Zeit der Weimarer Republik als „Zentral-Fortbildungs- und Forschungsanstalt für die Krüppelfürsorge in Preußen und im Deutschen Reiche“ maßgeblich den politischen Kurs der Gesundheits- und Sozialfürsorge für Körperbehinderte bestimmte. Seit 1934 wurde das Oskar-Helene-Heim zur Orthopädischen Universitätsklinik der Freien Universität Berlin ausgebaut und erlangte Weltruf.

Bereits der erste Rechenschaftsbericht der „Krüppel-Heil- und Erziehungsanstalt“ aus dem Jahre 1907 berichtete auch detailliert Einzelheiten einer Schwesternausbildung. Der medizinische Unterricht, bestehend aus der „Lehre vom gesunden und kranken Menschen“, Unterweisungen in den Techniken der Massage, des Turnens und der Medicomechanik, wurde von Konrad Biesalski angeboten. Eine geprüfte „Wirtschaftsschwester“ sollte Hilfestellungen bei der Kostzubereitung und der Wäschebehandlung geben, während die Oberschwester für die Fächer Kinder- und Krankenpflege zuständig war sowie, von einem Hilfsschullehrer unterstützt, in die Grundzüge der Pädagogik einführte.

Ein Jahr später (1908) gab Biesalski eine gewisse Einschränkung der Aufnahmemodalitäten für Lernschwestern bekannt. Nur wer „eine gewisse Kultur“ mitbringe, könne in seiner Anstalt etwas leisten, daher werde er nur „Töchter guter Familien“ ausbilden, die mindestens ein Zeugnis der Zweiten Klasse der „Höheren Töchterschule“ besäßen. Der von Konrad Biesalski formulierte Anspruch, „den Frauen einen neuen Beruf erschließen“ zu wollen, erfüllte sich zunächst nicht, denn bis 1914 bildete die Anstalt keine Krankenschwestern, sondern lediglich „Dienstmädchen und Kinderfrauen“ aus. Erst mit dem Umzug auf das neue Anstaltsgelände im Mai 1914 erhielt das Oskar-Helene-Heim eine eigene Schwesternschaft, die nach dem Prinzip der Mutterhäuser aufgebaut war. Die examinierten Schwestern hatten (1915) Anrecht auf ein Einzelzimmer, während die Schülerinnen jeweils zu dritt oder zu viert in einem Raum untergebracht waren. Die Regularien der Schwesternschaft entsprachen nunmehr den Ansprüchen der staatlichen Krankenpflegeausbildung. Dies bedeutete für die Schwestern vor allem auch eine soziale Absicherung. Sie waren über die Anstalt haftpflicht- und privatkrankenversichert (zweiter Klasse), und alle Bewerberinnen mussten bei ihrer Anstellung die Mitgliedschaft in einer Rentenkasse nachweisen. Ziel der Ausbildung war nicht allein das staatliche Krankenpflegeexamen, sondern auch eine spezielle „Krüppelpflege“, die in besonderen Kursen zu „Orthopädie, Heilgymnastik, Psychologie, Pädagogik und Ethik“ unterrichtet wurde. Hedwig Lößl stellte als Schwerpunkt der praktischen Tätigkeit in der Anstalt die medizinischen Aspekte in den Vordergrund. Körper- und Hauptpflege seien neben regelmäßiger Lagerung zur Vermeidung von Kontrakturen die wichtigsten pflegerischen Maßnahmen am Krankenbett. Die Schülerinnen mussten sich in der postoperativen Pflege auskennen, lernen, Gipsverbände zu legen, und sich mit der Funktionsweise medico-mechanischer Übungsapparate und Prothesen vertraut machen.

Ab 1925 wurde – im Zuge der fortschreitenden Professionalisierung der Schwesternausbildung am Oskar-Helene-Heim – ein dreisemestriges Seminar für „Krüppelpflegerinnen“ angeboten, in dem examinierte Krankenschwestern unter staatlicher Aufsicht eine Zusatzprüfung ablegen konnten. Auch eigene Schwesternschülerinnen mussten zunächst die übliche Prüfung ablegen und erhielten dann Gelegenheit, sich mit der Zusatzqualifikation als „Krüppelschwester“ zu spezialisieren. Mit diesem Ausbildungsgang verstand sich das Oskar-Helene-Heim nicht nur als Mutterhaus für die eigene Schwesternschaft, sondern zugleich als Dachorganisation für die examinierten Schwestern, die nach Abschluss der Zusatzausbildung in anderen Heimen oder Orthopädischen Kliniken arbeiteten.

Im Verlauf des Jahres 1906 war Konrad Biesalski zum Leiter der Orthopädischen und Röntgenabteilung des Krankenhauses Am Urban berufen worden. 1908 hatte er gemeinsam mit dem Lehrer Hans Würtz (1875-1958) die „Zeitschrift für Krüppelfürsorge“ und 1909 die „Deutsche Vereinigung für Krüppelfürsorge“, deren Vorsitz Eduard Dietrich (1860-1947)  übernahm, begründet. 1911 richtete der Verein die erste Beratungsstelle für Krüppel in Deutschland in Berlin-Kreuzberg ein. Diese hatte vor allem die Aufgabe, Eltern, Vormündern, Gemeinden und Vereinen Rat und Hilfe bei Fragen zur Behandlung oder Unterbringung sowie bei der Auswahl geeigneter Berufe zu erteilen. Daneben wurden auch ambulante Untersuchungen und Behandlungen angeboten. Ferner war auch eine Werkstatt für orthopädische Hilfsmittel angeschlossen.

Im Jahre 1927 übernahm Konrad Biesalski eine Professur für „Die Aufgaben moderner Krüppelfürsorge, insbesondere vom Standpunkt der Vorbeugung und Ersparnis“ an der Deutschen Gesundheitsfürsorgeschule Berlin-Charlottenburg. „Es gibt kein Krüppeltum, wenn der eiserne Wille vorhanden ist, es zu überwinden!“, so seine Worte 1915 im Vorwort seiner Schrift „Kriegskrüppelfürsorge. Ein Aufklärungswort zum Troste und zur Mahnung“. Mit seinen Erfahrungen in der sogenannten Krüppelfürsorge wurde der Orthopäde auch zum Vordenker der Kriegsbeschädigtenfürsorge. Er verfolgte das Konzept der möglichst vollständigen Wiederherstellung von Verletzten und der gesellschaftlichen Integration von Kriegsbeschädigten. Auf diese Weise handelte er in Übereinstimmung mit den Zielen des damaligen Militärsanitätswesens. Sein „Aufklärungswort“ fand große Verbreitung und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Konrad Biesalski, der auch die „Zeitschrift für orthopädische Chirurgie einschließlich der Heilgymnastik und Massage“ herausgab, veröffentlichte seit 1896 neben mehreren Beiträgen in Sammelbänden auch zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften, darunter die Deutsche Medizinischen Wochenschrift, Photographischen Mitteilungen, Zeitschrift für ärztliche Fortbildung, Münchener Medizinischen Wochenschrift, Zeitschrift für Krüppelfürsorge, Berliner klinische Wochenschrift, Mitteilungen aus dem Oskar-Helene-Heim, Fortschritte auf dem Gebiete der Röntgenstrahlen, Zeitschrift für das Armenwesen, Blätter für Gesundheit im Haus und Familie, Zeitschrift für Schulgesundheitspflege, Die Jugendfürsorge, Zeitschrift für orthopädische Chirurgie einschließlich der Heilgymnastik und Massage. Für die von Adolf Gottstein herausgegebene „Handbücherei für das gesamte Krankenhauswesen“ bearbeitete er den zweiten Band zum Thema „Fachkrankenhäuser“, der 1930 erschien.

Georg Streiter (1884-1945)  und Friedrich Falkenberg gaben ihre „Deutsche Zeitschrift für Krankenpflege und Gesundheitsfürsorge. Monatsschrift zur wissenschaftlichen und praktischen Förderung der beruflichen Krankenpflege, Gesundheitspflege und Wohlfahrtspflege. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Krankenpflege“ in Verbindung mit verschiedenen Personen heraus, zu denen auch (1929) Konrad Biesalski gehörte. Ebenso war er Mitarbeiter an dem 1908 von L. Pfeiffer begründeten und 1914 von R. Eberle fortgeführten, im Auftrage der unter dem Protektorat der Großherzogin Sophie von Sachsen stehenden „Pflegerinnen-Anstalt Sophienhaus in Weimar“ herausgegebenen „Taschenbuch der Krankenpflege für Krankenpflegeschulen, für Ärzte, Schwestern und für die Familie“, das bis 1920 zehn Auflagen erfuhr, für das er einen Beitrag über „Krüppelfürsorge“ (Seite 412-429) beisteuerte.

Konrad Biesalski starb am 28. Januar 1930 in Berlin im Alter von 61 Jahren an einem Schlaganfall. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Städtischen Friedhof Zehlendorf, Onkel-Tom-Strasse 30. Die große Zahl der Nachrufe, die nicht allein in medizinischen Fachpublikationen großen Raum einnahmen, sondern auch in der regionalen und überregionalen Tagespresse, belegen, wie bekannt und beliebt der Leiter des Oskar-Helene-Heims war.

Während uns etwa mit Josef Probst (1816-1884) , Dominikus Ringeisen (1835-1904)  und Johann Evangelist Wagner (1807-1886) →2 Pioniere der kirchlichen Behindertenhilfe im 19. Jahrhundert begegnen, markierte das Engagement des Arztes Konrad Biesalski und seinen Mitarbeitern für die Rehabilitation der Körperbehinderten den Beginn einer modernen Behindertenfürsorge. Beratungsangebote für die Behinderten und das soziale Umfeld, gezielte medizinische schulische und berufliche Hilfen für die Behinderten sind Beispiele für diese Entwicklung. Das 1920 im Preußischen Landtag verabschiedete, modernsten Ansprüchen gerecht werdende „Krüppelfürsorgegesetz“ ging mit auf seine Bemühungen zurück.

Heute tragen in Deutschland zahlreiche Schulen und Wohnheime für körperbehinderte Kinder und Jugendliche seinen Namen. Seit 1973 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V., deren Ehrenmitglied Konrad Biesalski war, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Rehabilitation und der Biomechanik alle zwei Jahre den mit 5.000 Euro dotierten „Biesalski-Preis“.


Literatur

Biesalski, Konrad: Zur Kasuistik und Therapie des primären Nierensarcoms der Kinder. Dissertation. Edelmann Universitäts-Buchdruckerei. Leipzig 1896 (34 Seiten).

Biesalski, Konrad: Weitere Mitteilungen über Wundschutzkapseln. In: Zeitschrift für Krankenpflege. Sonderdruck. Berlin 1897.

Biesalski, Konrad: Umfang und Art des jugendlichen Krüppeltums und der Krüppelfürsorge in Deutschland. Voss. Leipzig, Hamburg 1909.

Biesalski, Konrad: Leitfaden der Krüppelfürsorge. Voss. Leipzig, Hamburg 1911 (2., völlig umgearbeitete und erweiterte Auflage 1922) (112 Seiten).

Biesalski, Konrad (Hrsg.): Kriegskrüppelfürsorge. Ein Aufklärungswort zum Troste und zur Mahnung. Voss. Leipzig, Hamburg 1915 (44 Seiten) (Neue Auflage 1916).

Biesalski, Konrad: Die ethische und wirtschaftliche Bedeutung der Kriegskrüppelfürsorge und ihre Organisation im Zusammenhang mit der gesamten Kriegshilfe. Vortrag [...] am 13. Januar 1915. Voss. Leipzig, Hamburg 1915.

Biesalski, Konrad: Die Fürsorge für unsere heimkehrenden Krieger, insbesondere die Kriegskrüppelfürsorge. Voss. Leipzig, Hamburg 1915.

Biesalski, Konrad: Deutsche Krüppelhilfe. Voss. Leipzig, Hamburg 1916.

Biesalski, Konrad: Die Kunstglieder der Versuchs- und Lehrwerkstätte des Oskar-Helene-Heims. Enke. Stuttgart 1917.

Biesalski, Konrad: Neurogene Kontrakturen. In: Deutsche Zeitschrift für Krankenpflege und Gesundheitsfürsorge. Monatsschrift zur wissenschaftlichen und praktischen Förderung der beruflichen Krankenpflege, Gesundheitspflege und Wohlfahrtspflege. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Krankenpflege, 23. Jg., Heft 5, Mai 1929, Seite 68-70.

Biesalski, K[onrad] (Bearbeiter): Fachkrankenhäuser (Handbücherei für das gesamte Krankenhauswesen, Band 2). Springer. Berlin 1930.

Dietrich, Eduard: Gedächtnisrede für Professor Dr. Konrad Biesalski. In: Zeitschrift für Krüppelfürsorge, 23. Jg., 1930, Seite 164-169.

Dietrich, Eduard: Konrad Biesalski, ein Lebensbild. Zur Vollendung seines 60. Lebensjahres. In: Zeitschrift für Krüppelfürsorge, 21. Jg., 1928, Seite 349-353.

Dietrich, Eduard: Zum Tode von Konrad Biesalski. In: Medizinische Welt, 4. Jg., 1930, Seite 205.

Fischer, I[sidor] (Hrsg.): Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre. Zuglkeich Fortsetzung des Biographischen Lexikons der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker, Zweite und dritte, unveränderte Auflage, Erster Band. Urban & Schwarzenberg. München, Berlin 1962, Seite 117.

Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Neue Deutsche Biographie, Zweiter Band. Duncker & Humblot. Berlin 1955, Seite 233.

Hohmann, Georg: Zum Gedächtnis von Konrad Biesalski. Rede anlässlich der Gedächtnisfeier im Oskar-Helene-Heim am 12. November 1938. In: Zeitschrift für Orthopädie und ihre Grenzgebiete, Band 69. Thieme. Stuttgart 1939, Heft 2, Seite 113-116.

Hohmann, Georg: Zum 100. Geburtstag von Konrad Biesalski. In: Zeitschrift für alle Fragen der medizinischen, schulisch-beruflichen und sozialen Eingliederung. Die Rehabilitation, 7. Jg., 1968, Seite 97-99.

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Lößl, Hedwig: Die Schwester am Oskar-Helene-Heim. In. Zeitschrift für Krüppelfürsorge, 21. Jg., 1928, Seite 428-430.

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Bildquelle: Zeitschrift für Orthopädische Chirurgie einschließlich Heilgymnastik und Massage. L. Band. 3/4 Heft. Zugleich Festschrift für Konrad Biesalski. Ferdinand Enke. Stuttgart 1928, Seite 405.

BIESALSKI, Konrad

Version vom: 
2012-01-20

Zitation

Hubert Kolling. (Hrsg.): 

Kolling, H., Beitrag von Hubert Kolling, in: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in Nursing history. Band 4. hpsmedia, 2012. S. 34-39

Onlinezitation

 
Permalink:
www.hpsmedia.info/
care/whowaswhodetail.php?id=141

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